Tim Strzala, THV-Auswahlspieler und B-Jugendspieler des HSV Apolda, blickte vor der DHB-Sichtung in Kienbaum, an welcher auch die männliche THV-Auswahl (Jg. 2003) vom 07.02.-10.02.2019 teilnahm, auf sein 14-tägiges Betriebspraktikum beim THV zurück. Hierzu wurde er von THV-Verbandstrainer Christian Roch interviewt. 

Christian Roch: Hallo Tim, erstmal herzlichen Glückwunsch zu deinem bei uns erfolgreich absolvierten Betriebspraktikum! Warum wolltest du dieses beim THV absolvieren und welche Erwartungen hattest du?

Tim Strzala: Ich spiele ungefähr seit zwei Jahren in der Landesauswahl Thüringen. In der 9. Klasse des Gymnasiums "Bergschule Apolda" in Apolda wurde ein freies Betriebspraktikum angeboten, d.h. man durfte sich ein Praktikumsplatz frei wählen. Ich habe überlegt, was ich später machen will und bin zum Entschluss gekommen, dass ich in Richtung Sport gehen will. Nun habe ich mir Gedanken dazu gemacht, was ich als Praktikum machen kann, indem ich meinem Hobby nach gehen kann. Also bin ich auf den THV gekommen, der meine Bewerbung kurze Zeit später angenommen hat. Ich wollte mehr über die Organisation und Vorbereitung von Lehrgängen und Turnieren bzw. Sichtungen lernen, was ich ausfüllen muss und wie ich die Mannschaft am besten darauf vorbereiten kann. Mich hat auch interessiert, was man im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit so alles machen kann.

Christian Roch: Welche Aufgaben hattest du denn im THV, abgesehen davon, dass du auch mal selbst interviewen durftest? 

Tim Strzala: Neben den Interviews habe ich Spielereinschätzungen gemeinsam mit Ihnen ausgefüllt, da jeder Spieler eine Einschätzung des jetzigen Leistungsstandpunktes inklusive Leistungspotential für die Sichtung in Kienbaum braucht. In Vorbereitung auf die DHB-Sichtung in Kienbaum habe ich die Trikots der Spieler sortiert, so dass wir in Kienbaum gleich loslegen können. Oft habe ich am Vormittagstraining des THC teilgenommen, um herein zu schnuppern, wie ein Training am Sportgymnasium aussieht. Eine weitere Aufgabe bestand u.a. auch für mich darin, zu überlegen und zu skizzieren, wie der für dieses Jahr geplante erste Handball-Familientag des THV ablaufen könnte. Wie man daran sieht waren meine Aufgaben sehr umfassend, so dass ich alles erfahren konnte, was ich wollte   

Christian Roch: Würdest du generell das Betriebspraktikum beim THV weiterempfehlen?

Tim Strzala: Na klar würde ich dieses weiterempfehlen, weil man dort einerseits sehr nette und hilfsbereite Kollegen hat und andererseits viele verschiedene Aufgabenbereiche kennenlernt. Man kann also sehr viel dazu lernen und Neues erkunden.  

Christian Roch: Was sind denn deine persönlichen Ziele im Rahmen der anstehenden DHB-Sichtung mit unserer männlichen Landesauswahl in Kienbaum? 

Tim Strzala: Ich habe mir das Ziel gesetzt, meine Leistung abzurufen und die Mannschaft gemeinsam mit denjenigen Spielern, die vergangenes Jahr auch schon in Kienbaum waren, zu führen. Wenn ich meine Leistung abrufen kann, bestehen möglicherweise auch Chancen in die Jugend-Nationalmannschaft zu kommen, aber die Prioritäten setze ich auf die Mannschaft, da unser Ziel darin besteht, den ersten Sieg für den THV seit 20 Jahren zu holen und am Deutschland-Cup teilzunehmen. Wenn die Mannschaft einen guten Eindruck mit ein paar Siegen in Kienbaum hinterlässt, hat man möglicherweise auch mehr Chancen, in die Jugend-Nationalmannschaft zu kommen, als wenn die Mannschaft sang und klanglos wieder nachhause fährt. 

Christian Roch (schmunzelt): Na das hoffen wir doch alle mal nicht, dass ihr sang und klanglos wieder nach Hause fährt. Schließlich habt ihr euch alle neben den monatlich stattfindenden Stützpunkttrainings in Hermsdorf und Eisenach zu vielen Tageslehrgängen, Turnieren sowie zu einem abschließenden Trainingscamp getroffen. Ich wünsche dir und den anderen Jungs viel Erfolg und Spaß zu dieser ganz besonderen Sichtung in Kienbaum! 

Tim Strzala: Danke! 

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