Gute Leistungen auf ungewohntem Terrain

Unsere männlichen Talente des Jahrgangs 2010 weilten am vergangenen Wochenende zur diesjährigen DHB-Sichtung im Baden-Württembergischen Albstadt. Erstmalig stand somit ein Vergleich mit den süddeutschen Auswahlteams an, während die THV-Auswahl bislang immer in Kienbaum im Vergleich der nördlichen Handballverbände gesichtet wurde. Landestrainer Christian Roch, der unser Team zusammen mit Auswahltrainer Clemens Rein und Torwarttrainer Pascal Delor begleitete, freute sich über diese neue Erfahrung: "Der Handball in Süddeutschland ist noch einmal etwas schneller als im eher taktisch geprägten Norden. Das war eine spannende neue Erfahrung für uns. Die Bedingungen an der Landessportschule in Albstadt waren hervorragend. Wir hatten ein gutes Wochenende und haben einmal mehr gezeigt, dass wir als THV im Leistungsbereich mittlerweile voll konkurrenzfähig sind." Mein Dank geht dabei vor allem an unsere beiden Leistungszentren, den HBV Jena 90 und den ThSV Eisenach, welche den Großteil dieser Entwicklung zu verantworten haben. Ein Dankeschön gebührt aber auch den vorherigen Ausbildungsvereinen, in denen diese Jungs ihre ersten Schritte gemacht haben.

 

Der Ablauf der Sichtung war identisch zum bisher bekannten: Am 1. Tag durchlaufen die Talente verschiedene motorische Tests und spielen anschließend in den Grundspielen 6gg5 und 4gg4 gegeneinander, während parallel auch verschiedene Grundübungen absolviert werden. Am 2. Tag stehen Trainingseinheiten in gemischten Gruppen mit den DHB-Trainern an, bevor es dann am Nachmittag und am 3. Tag in die Turnierspiele geht. Diese werden je 15 Minuten in einer 3:2:1- und 15 Minuten in einer 6:0-Deckungsfoprmation gespielt, anschließend folgt jeweils ein gesondertes Tempospiel. "In allen Halbzeiten agierten wir auf Augenhöhe, gewinnen konnten wir allerdings nur die 3:2:1-Halbzeit gegen den Bayrischen Handballverband. Wir haben uns immer wieder klare Torchancen herausgespielt, unsere Chancenverwertung war allerding insgesamt nicht gut genug. Hinzu kamen deutlich zu viele technische Fehler, die aber natürlich auch dem hohen Druck der Gegner geschuldet waren. Unseren Jungs fehlt da einfach auch die Erfahrung der B-Jugendbundesliga. Aber wir sollten nicht unzufrieden sein, sondern versuchen, aus diesen Fehlern zu lernen, um dann beim Deutschland-Cup im Dezember die entscheidenden Bälle reinzuwerfen."

 

Neben viel Lob der DHB-Auswahltrainer ist ebenso erfreulich, dass auch die individuellen Leistungen einiger unserer Talente durchaus interessant für den DHB sein könnten. So erhielten u.a. unsere Torwarte Mika Raaz und Paul Gedenk (beide ThSV Eisenach) viel Zuspruch von DHB-Torwarttrainer Mathias Andersson. Auch Rückraumspieler Ben Jander, Kreisspieler Leander Sterns, Rechtsaußen Ian Creutzburg (alle HBV Jena 90) sowie Linksaußen Bennet Meier (ThSV Eisenach) wussten zu überzeugen und werden weiterhin im Blickfeld der DHB-Trainer bleiben. Finn  Mämpel verdiente sich derweil ein extra Lob seiner Auswahltrainer, agierte er doch vor allem in der Abwehr sehr stark und zuverlässig. Aron Peschke und Moritz Müller konnten bereits als jüngere Spieler des Jahrgangs 2011 Akzente setzen und wertvolle Erfahrungen sammeln.

 

In dieser Mannschaft steckt sowohl in der Breite als auch Spitze sehr viel Potenzial. Glückwunsch zu einem gelungenen Auftritt bei der DHB-Sichtung 2026.

 

Für den THV am Ball:

Mika Raaz, Paul Gedenk - Fynn Beutler, Finn Mämpel, Bennet Meier, Max Grob (alle ThSV Eisenach), Jonathan Leich, Ian Creutzburg, Ben Jander, Leander Sterns, Aron Peschke, Moritz Müller (alle HBV Jena 90) 

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Veröffentlichung

Mo, 02. März 2026

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